Die Freilichtspiele
Aarberg spielen 2009 die
Dreigroschenoper
Die Dreigroschenoper ist auf der Grundlage der
«Beggar's
Opera» von John Gay entstanden und wurde am 31.08.1929 im Theater am
Schiffbauerdamm in Berlin uraufgeführt. Brecht zielt mit diesem Werk auf die
Entlarvung der korrupten Bourgeoisie. Auf der einen Seite erscheint der
Bettlerkönig Peachum als Musterbeispiel des Geschäftemachers, für den Not
und Armut nichts anderes sind als Mittel zum Zweck; auf der anderen Seite
entpuppt sich ausgerechnet der skrupellose Verbrecher Mackie Messer als
Prototyp so genannter bürgerlicher Solidität. Am Schluss zeigt sich auch
Brechts Pessimismus: Die grossen, professionellen Gauner werden niemals
geschnappt, weil sie mit den oberen Zehntausend unter einer Decke stecken.
Mackie konnte nur zum Obergauner aufsteigen wegen seiner Freundschaft zum
Polizeichef. Peachum wirkt mit seinem Geschäft für Mitleiderregende
Bettleruniformen auch alles andere als astrein; wer oder was gibt ihm das
Recht, sämtliche Bettler Londons in bestimmte Territorien einzuweisen und
von ihnen hohe Schutzgelder zu verlangen? Da es sich um eine «Oper» handelt,
hat Kurt Weill viele passende Lieder komponiert, was die Theaterhandlung
auflockert und anregt. Einige davon sind Welthits geworden. Man denke nur
an: Und der Haifisch der hat Zähne…
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Bertolt Brecht
Sein Leben und sein wirken
Vorhang auf
Werfen Sie einen ersten Blick auf das Bühnenbild
Die Belle Epoque
Die Zeit zum Stück
Das Stück nimmt
Gestalt an Impressionen aus den Proben |